Prix Goncourt für die Geschichte einer süditalienischen Familie, die Generation für Generation ums Überleben kämpft.
Die Geschichte der Familie Scorta beginnt mit dem kleinen Gauner Luciano Mascalzone, der nach 15 Jahren Gefängnis in das apulische Dorf Montepuccio zurückkehrt, aus dem man ihn vertrieben hat. Zur sengend heißen Siesta-Stunde reitet er ein, um sich die Frau zu nehmen, die er nie haben konnte. Erst als man ihn erneut hinaustreibt und schließlich zu Tode steinigt, erfährt er, dass es nicht die, die Angebetete, sondern ihre Schwester war, die ihm die Tür geöffnet und sich ihm freiwillig hingegeben hat. Rocco Scorta Mascalzone wird er heißen, der Bastard. Er entwickelt sich fortan zu einer wahren Plage, raubt, mordet und vergewaltigt, heiratet aber schließlich und gründet eine Familie.Über fünf Generationen hinweg, von 1875 bis in unsere heutige Zeit, zeugt die Geschichte jeder und jedes einzelnen Scortas vom Überlebenswillen eines süditalienischen Clans und von dem Versuch, der Schande des Ursprungs zu entrinnen.
"Seine Beschreibung eines Familienfests am Meer macht Glück und mediterranes Lebensgefühl so faßbar, als säße man mit an der Tafel. Vorleser sind Angelika und (zum größten Teil) Robert Atzorn, der den aggressiv-stolzen Ton dieses Menschenschlags vortrefflich trifft."
BÜCHER
"...Lauter Verrückte, die Scortas. Angelika und Robert Atzorn lesen die Geschichte so packend, dass man einfach auf dem Sofa sitzen bleibt."
Für Sie
"Die Komplettlesung ist bei Hörbuch Hamburg auf 5 CDs herausgekommen und ein Hörgenuß besonders für heiße Sommertage."
ORF